Ausbildungsweg

Dein Ausbildungsweg als Taucher im Bodensee

Vom Open Water Diver über Spezialkurse bis hin zum erfahrenen Sporttaucher, technischen Taucher oder SSI-Professional

Nach dem ersten Tauchkurs beginnt für viele Taucher erst die eigentliche Weiterentwicklung unter Wasser. Sicherer tauchen, neue Tauchplätze entdecken, tiefere Tauchgänge durchführen oder sich Schritt für Schritt zum technischen Taucher oder SSI Professional weiterentwickeln: Mit wachsender Erfahrung eröffnen sich im Tauchsport immer neue Möglichkeiten.

Auf dieser Seite findest du mögliche Ausbildungswege, passende Kurskombinationen und sinnvolle nächste Schritte auf deinem persönlichen Weg als Taucher nach dem Open Water Diver. Viele Kurse lassen sich dabei sinnvoll kombinieren, sodass du von attraktiven Vorteilspreisen profitierst, ohne auf eine persönliche und praxisnahe Ausbildung bei uns verzichten zu müssen.

Welcher Weg passt zu mir?

Nicht jeder Taucher verfolgt die gleichen Ziele unter Wasser. Während die einen entspannter und sicherer tauchen möchten, interessieren sich andere für technische Tauchgänge, besondere Tauchziele oder den Weg zum SSI Professional.

Erfahrener Sporttaucher

Mit Spezialkursen entwickelst du dich Schritt für Schritt zu einem sicheren und erfahrenen Taucher weiter. Kurse wie Enriched Air Nitrox, Navigation, Nachttauchen, Tieftauchen, React Right (Erste Hilfe speziell für Taucher), Stress & Rescue oder im Kaltwasser beim Trockentauchen. Es eröffnen sich dir neue Möglichkeiten unter Wasser und sie sorgen für mehr Sicherheit und Selbstständigkeit beim Tauchen.

So kannst du entspannter tauchen, neue Tauchplätze entdecken und weltweit auch anspruchsvollere Tauchgänge sicher genießen. Mit jeder neuen Erfahrung und zusätzlicher Ausbildung entwickelst du dich immer mehr zu einem selbstständigeren Sporttaucher, der sich auch an neuen Tauchplätzen und unter unterschiedlichen Bedingungen weltweit wohlfühlt.

Mit Tieftauchen, Stress & Rescue, drei weiteren Spezialkursen deiner Wahl sowie mindestens 50 Tauchgängen erreichst du außerdem die höchste Anerkennungsstufe im SSI Sporttauchen als Master Diver.

Technischer Taucher

Mit Extended-Range-Kursen entwickelst du dich Schritt für Schritt in Richtung technisches Tauchen weiter. Längere und tiefere Dekompressionstauchgänge, spezielle und zusätzliche Tauchausrüstung, Tauchen mit Kreislauftauchgeräten sowie redundante Konfigurationen im Open Circuit und Closed Circuit eröffnen dir neue Möglichkeiten. Technische Tauchgänge gehen weit über das klassische Sporttauchen hinaus.


So erreichst du besondere Tauchziele, weit über die Nullzeitgrenze hinaus, die vielen Tauchern verborgen bleiben. Gleichzeitig entwickelst du ein tieferes Verständnis für die Planung von Tauchgängen, Gasgemischen, Dekompression, Ausrüstung und Sicherheit unter anspruchsvollen Bedingungen.


Auch Wracktauchen, Höhlentauchen, Minentauchen und weitere Overhead Umgebungen gehören zum Bereich des technischen Tauchens.

Tauchlehrer/Instructor

Mit Kursen wie dem Dive Guide, Divemaster, Assistant Instructor oder Open Water Instructor entwickelst du dich Schritt für Schritt vom erfahrenen Taucher, zum SSI Professional weiter. Dabei vertiefst du nicht nur dein eigenes Wissen und deine taucherischen Fähigkeiten, sondern lernst auch, Verantwortung für deine Tauchschüler zu übernehmen.


Wie wäre es, Tauchern die Unterwasserwelt zu zeigen, die du selbst so liebst? Als Divemaster führst du zertifizierte Taucher sicher an Tauchplätzen und unter unterschiedlichen Bedingungen und entwickelst dich Schritt für Schritt in Richtung Tauchlehrer weiter.


Als Tauchlehrer vermittelst du Wissen und Fertigkeiten und du begleitest Taucher auf ihrem Ausbildungsweg. So kannst du deine Leidenschaft für das Tauchen weitergeben.

Welche nächsten Schritte passen zu deinen Zielen?

Welche Kurse sich sinnvoll ergänzen und welche nächsten Schritte häufig kombiniert werden.

Viele Taucher möchten nach dem Open Water Diver nicht einfach nur Kurse absolvieren, sondern sich gezielt weiterentwickeln. Je nachdem, ob du sicherer und entspannter tauchen, dich im Wasser wohler fühlen, in Richtung technisches Tauchen gehen oder später selbst andere Taucher begleiten und ausbilden möchtest, ergeben sich unterschiedliche Schwerpunkte und sinnvolle Kurskombinationen.


Viele Kurse ergänzen sich dabei gegenseitig sinnvoll und lassen sich passend zu deinen persönlichen Zielen kombinieren. Gleichzeitig profitierst du bei vielen Kurskombinationen und Bundles von attraktiven Vorteilspreisen gegenüber den einzelnen Kursen, ohne auf eine persönliche, individuelle und praxisnahe Ausbildung verzichten zu müssen. Wichtig ist uns dabei nicht, möglichst viele Kurse in kurzer Zeit durchzuführen, sondern eine sinnvolle Ausbildung mit ausreichend Zeit, Erfahrung und Entwicklung zwischen den einzelnen Schritten zu planen.

Vom Open Water Diver zum Master Diver

Ein beliebter nächster Schritt nach dem Open Water Diver ist der Weg in Richtung Master Diver. Mit unserem Master-Diver-Bundle profitierst du von einem attraktiven Vorteilspreis gegenüber den einzelnen Kursen und kombinierst drei Spezialkurse deiner Wahl mit Tieftauchen und Stress & Rescue.


So entwickelst du dich Schritt für Schritt zu einem sicheren und erfahrenen Sporttaucher weiter. Die Anerkennung als Master Diver erhältst du automatisch mit den abgeschlossenen Spezialkursen und mindestens 50 Tauchgängen, egal ob Kurs- oder Spaßtauchgänge.


Welche Spezialkurse du kombinierst und wann du die einzelnen Kurse absolvieren möchtest, stimmen wir individuell mit dir ab. Für den Weg zum erfahrenen Sporttaucher empfehlen wir Enriched Air Nitrox, Navigation oder Nachttauchen und React Right in Kombination mit Tieftauchen und Stress & Rescue.

Wichtig ist dabei nicht nur die Ausbildung selbst, sondern auch die Erfahrung zwischen den Tauchkursen. Neue Tauchplätze selbstständig entdecken, auf Reisen tauchen, unterschiedliche Bedingungen kennenlernen und regelmäßig tauchen zu gehen gehören genauso zur Entwicklung als Taucher, wie die Spezialkurse selbst. Deshalb können die einzelnen Kurse flexibel über einen längeren Zeitraum verteilt werden. So sammelst du zwischen den Spezialkursen wertvolle Taucherfahrung und entwickelst dich Schritt für Schritt weiter.

Vom Open Water Diver zum technischen Taucher

Einige Taucher beginnen überhaupt erst mit dem Tauchen, weil sie später einmal besondere Tauchziele wie tiefe Wracks, versunkene U-Boote, Höhlen, Cenoten oder andere anspruchsvolle Tauchplätze erkunden möchten. Andere entwickeln diesen Wunsch während oder kurz nach dem Open Water Diver. Häufig entsteht daraus Schritt für Schritt der Weg in Richtung technisches Tauchen und der Wunsch, Tauchziele zu erreichen, die für viele andere Taucher unerreichbar bleiben.

Als ideale Voraussetzungen für den Einstieg ins technische Tauchen empfehlen wir die Spezialkurse Enriched Air Nitrox, Tieftauchen und gerade im Kaltwasser das Trockentauchen. Diese Kurse bilden eine wichtige Grundlage und sind gleichzeitig Voraussetzungen für viele Extended-Range-Programme. Auch die Kurse React Right sowie Stress & Rescue spielen im technischen Tauchen eine wichtige Rolle, da Sicherheit, Notfalltraining und Verantwortung für dich und deinen Tauchpartner einen besonders hohen Stellenwert haben.


Sinnvoll kombinieren lassen sich diese Kurse beispielsweise mit unserem Advanced Specialty Diver Bundle mit vier Spezialkursen deiner Wahl oder dem Master Diver Bundle mit den Kursen Enriched Air Nitrox, Trockentauchen, Tieftauchen sowie React Right und Stress & Rescue. Dabei profitierst du gleichzeitig von einem attraktiven Vorteilspreis gegenüber den einzelnen Kursen. Wichtig ist dabei auch hier nicht nur die Ausbildung selbst, sondern ebenso die Erfahrung zwischen den Tauchkursen. So entwickelst du dich Schritt für Schritt zum erfahrenen Master Diver, erreichst die höchste Anerkennungsstufe im Sporttauchen und schaffst gleichzeitig ideale Voraussetzungen für den sicheren Einstieg ins technische Tauchen.


Wenn dich das Thema technisches Tauchen bereits früh begeistert, lohnt es sich, auch das Thema Tauchausrüstung gemeinsam mit uns zu besprechen und unterschiedliche Konfigurationen auszuprobieren. Sporttauchausrüstung und technische Tauchausrüstung unterscheiden sich in vielen Bereichen grundlegend. Deshalb kann es sinnvoll sein, bestimmte Entscheidungen bereits am Anfang auf deine späteren Ziele im technischen Tauchen abzustimmen, bevor Ausrüstung später ersetzt werden muss. Gerne ermöglichen wir dir auch, technische Tauchausrüstung wie Doppelgerät mit Wing, Harness und Backplate im Bodensee unverbindlich zu tauchen. Außerdem erhältst du Einblicke in unterschiedliche Konfigurationen sowie die Möglichkeit, Kallweit-Trockentauchanzüge aus unserem Testcenter als Leihausrüstung zu testen.

Vom Open Water Diver zum Tauchlehrer und Instructor

Ein idealer Einstieg in Richtung SSI Professional ist unser Divemaster-Bundle. Dabei kombinierst du die wichtigsten Spezialkurse und grundlegendes Training wie Tieftauchen, Navigation und Nachttauchen mit Notfalltraining durch React Right sowie Stress & Rescue und entwickelst dich im Führungstraining mit Dive Guide beziehungsweise Divemaster, Schritt für Schritt, zum sicheren und selbstbewussten Tauchguide weiter.

Die Kombination aus Spezialkursen, Notfall- und Führungstraining bereitet dich ideal darauf vor, zertifizierte Taucher sicher zu begleiten, Tauchgänge zu planen und Verantwortung unter Wasser zu übernehmen. Gleichzeitig profitierst du von einem attraktiven Vorteilspreis gegenüber den einzelnen Kursen.

Wichtig ist dabei nicht nur die Ausbildung selbst, sondern auch die Erfahrung zwischen den einzelnen Kursen. Während deiner Ausbildung bei uns lernst du nicht nur das sichere Tauchen und Führen von Tauchern, sondern erhältst auch praxisnahe Einblicke in Organisation, Abläufe, Kommunikation, Tauchgangsplanung und die Arbeit als SSI Professional innerhalb einer Tauchschule.

Genauso wertvoll sind aber auch neue Erfahrungen außerhalb der Ausbildung, beispielsweise auf Reisen, im Tauchurlaub, an anderen Tauchplätzen oder unter unterschiedlichen Bedingungen. Dabei lernst du nicht nur unterschiedliche Taucher, Situationen und Abläufe kennen, sondern entwickelst auch deine persönliche Erfahrung, Routine und Sicherheit als angehender Tauchguide oder Tauchlehrer weiter. Gleichzeitig lernst du, dich auf unterschiedliche Menschen, Erfahrungsstände und Gegebenheiten flexibel einzustellen und auch in anspruchsvolleren Momenten ruhig und besonnen zu handeln.

Deshalb können die einzelnen Kurse flexibel über einen längeren Zeitraum verteilt werden. So sammelst du zwischen den Kursen wertvolle Erfahrung, entwickelst deine Fähigkeiten als Taucher und Tauchguide weiter und wächst in die Rolle als SSI Professional hinein.

Nach ausreichend Erfahrung als Divemaster kannst du anschließend mit unserem Open-Water-Instructor-Bundle aus Assistant Instructor und Instructor Training Course den nächsten Schritt in Richtung Tauchlehrer gehen und dich zum SSI Open Water Instructor weiterentwickeln.

Damit beginnt für viele Taucher der Schritt vom Führen zertifizierter Taucher hin zum aktiven Unterrichten und Ausbilden neuer Taucher. Als SSI-Instructor vermittelst du nicht nur Wissen und Fertigkeiten, sondern begleitest Menschen oft vom ersten Atemzug unter Wasser bis hin zum sicheren und selbstständigen Taucher. So kannst du deine Leidenschaft für das Tauchen weitergeben, andere Taucher auf ihrem Ausbildungsweg begleiten und Wissen sowie Fertigkeiten praxisnah vermitteln.

Warum Weiterbildung im Bodensee besonders sinnvoll ist

Der Bodensee bietet ideale Voraussetzungen, um taucherische Erfahrung zu sammeln. Kaltwasser, wechselnde Sichtweiten, Sprungschichten, unterschiedlichste Tauchplätze vom einfachen Einstieg bis zu senkrecht abfallenden Steilwänden, historische Wracks und Strömung sorgen dafür, dass du nicht nur Tauchkurse absolvierst, sondern unter realistischen Situationen tauchen lernst. 


Auch Tarierung im Trockentauchanzug, der Umgang mit dicken Handschuhen und kaltwassertauglicher Tauchausrüstung sowie Orientierung bei eingeschränkter Sicht gehören für viele Taucher im Bodensee ganz selbstverständlich dazu. Dadurch entwickelst du mehr Ruhe, Sicherheit und Routine unter Wasser.


Gerade Spezialkurse wie Tieftauchen, Navigation, Trockentauchen, Stress & Rescue oder Extended Range profitieren von den realistischen Voraussetzungen im Bodensee. Viele Taucher bauen hier eine besonders sichere Tarierung, ein besseres Verständnis für Planung und Orientierung sowie einen ruhigen und sicheren Umgang mit anspruchsvolleren Situationen auf.


Wer im Bodensee tauchen lernt oder sich hier weiterbildet, profitiert häufig auch bei späteren Tauchgängen im Meer, auf Reisen oder an neuen Tauchplätzen weltweit. Die Erfahrung aus unterschiedlichsten Situationen sorgt oft dafür, dass sich Taucher auch an neuen Orten schneller sicher und wohl unter Wasser fühlen.


Vom ersten Atemzug unter Wasser, bis hin zum erfahrenen Sporttaucher, technischen Taucher oder Tauchlehrer bietet der Bodensee ideale Möglichkeiten, um Erfahrung und Sicherheit unter Wasser aufzubauen. Gleichzeitig sind Ausbildung und Tauchen im Bodensee oft anspruchsvoller als in warmen Urlaubsdestinationen mit besten Sichtverhältnissen und angenehmen Wassertemperaturen.

Gerade als angehende Sporttaucher sammeln viele Taucher im Bodensee besonders wertvolle Erfahrung im Bereich Orientierung und Navigation. Während man im Meer bei klarer Sicht das Boot oder den Ausstieg oft schon aus großer Entfernung erkennen kann, gibt es im See auch Tage mit eingeschränkter Sicht, bei denen Ruhe, Orientierung und sichere Navigation deutlich wichtiger werden. Trotz oft ähnlicher Umgebung unter Wasser lernst du dabei, sicher zum Einstieg oder Ausstieg zurückzufinden und auch unter anspruchsvolleren Situationen entspannt und selbstständig zu tauchen.

Auch im technischen Tauchen unterscheiden sich die Anforderungen deutlich. Technische Tauchgänge im Meer bei über 20 Grad Wassertemperatur und klarer Sicht sind oft deutlich einfacher zu handhaben als im Bodensee bei 4 Grad Wassertemperatur, mit dicken Handschuhen und umfangreicher Kaltwasserausrüstung. Während im Meer häufig deutlich weniger Ausrüstung benötigt wird, steigen im Bodensee die Anforderungen an Tarierung, Handling und den Umgang mit zusätzlicher Ausrüstung deutlich an.


Auch in der Tauchausbildung und beim Führen von Tauchern unterscheiden sich die Situationen deutlich. Während ein Tauchlehrer im Meer oft mehrere Taucher gleichzeitig problemlos im Blick behalten kann, erfordert der Bodensee deutlich mehr Aufmerksamkeit, Ruhe und engere Betreuung unter Wasser. Genau diese Voraussetzungen sorgen dafür, dass viele Taucher im Bodensee besonders viel Erfahrung und Sicherheit entwickeln und sich später auch an anderen Tauchplätzen weltweit schnell wohlfühlen.

Du hast Fragen zu deinem Ausbildungsweg, passenden Kurskombinationen oder den nächsten Schritten nach dem Open Water Diver? In unseren FAQs findest du hilfreiche Antworten rund um Spezialkurse, den Master Diver, technisches Tauchen, SSI Professionals, Leihausrüstung und Weiterbildung im Bodensee. Deine Frage ist nicht dabei? Kein Problem. Ruf uns einfach an unter +49 7586 917963 oder schreib uns eine E-Mail. Wir helfen dir gerne persönlich weiter.

Welcher Tauchkurs passt nach dem OWD zu mir?
Das hängt vor allem davon ab, welche Ziele du beim Tauchen verfolgst. Manche Taucher möchten sicherer und entspannter tauchen, andere interessieren sich für Wracks, Tieftauchen, Trockentauchen oder später sogar für technisches Tauchen beziehungsweise die Ausbildung zum Tauchguide oder Tauchlehrer.

Ein besonders beliebter nächster Schritt nach dem Open Water Diver ist der Advanced Open Water Diver. Dabei absolvierst du fünf Tauchgänge in unterschiedlichen Spezialgebieten deiner Wahl, beispielsweise Navigation, Tieftauchen, Enriched Air Nitrox, Nachttauchen oder Trockentauchen und bekommst einen ersten Einblick in verschiedene Bereiche des Tauchsports.
Muss ich nach dem OWD oder AOWD direkt den nächsten Ausbildungsweg einschlagen?
Hierzu ein ganz klares Nein! Nach dem Open Water Diver oder auch nach dem Advanced Open Water Diver musst du nicht direkt die nächste Spezialisierung wählen, dich auf eine bestimmte Richtung festlegen oder sofort ein weiteres Bundle buchen. Für viele Taucher beginnt jetzt erst die eigentliche Zeit Erfahrung zu sammeln, entspannte Spaßtauchgänge zu machen, neue Tauchplätze kennenzulernen, auf Reisen oder im Urlaub tauchen zu gehen und einfach herauszufinden welche Bereiche des Tauchens langfristig besonders begeistern.

Bei manchen entwickelt sich daraus später die Begeisterung für technisches Tauchen, Wracks, Höhlen oder die Ausbildung zum Tauchguide beziehungsweise Tauchlehrer. Andere fühlen sich als Sporttaucher mit dem Ausbildungsstand des Advanced Open Water Divers bereits vollkommen wohl. Genau deshalb muss nicht jeder automatisch den Weg zum Master Diver, technischen Taucher oder Tauchlehrer einschlagen. Gemeinsam schauen wir, welche nächsten Schritte wirklich zu deinen persönlichen Zielen passen.
Wie finde ich den passenden Ausbildungsweg?
Die passende Richtung hängt nicht nur von deinem aktuellen Erfahrungsstand ab, sondern vor allem davon, welche Ziele du beim Tauchen langfristig verfolgst. Möchtest du entspannter tauchen, sicherer navigieren, mehr Erfahrung im Kaltwasser sammeln, besondere Wracks und Steilwände entdecken oder später in Richtung technisches Tauchen oder SSI Professional gehen? Gemeinsam schauen wir, welche Kurse dazu passen und welche Schritte für dich wirklich sinnvoll sind.
Welche Spezialkurse ergänzen sich besonders sinnvoll?
Viele Spezialkurse ergänzen sich sinnvoll und bauen aufeinander auf. Besonders beliebt sind Kombinationen aus den Kernspezialkursen Enriched Air Nitrox, Tieftauchen, Navigation und Nachttauchen in Verbindung mit Notfalltraining wie React Right und Stress & Rescue.

Gerade im heimischen See wie dem Bodensee oder beim ganzjährigen Tauchen empfehlen wir außerdem, das Trockentauchen einfach mal unverbindlich mit einem Leihtrockentauchanzug auszuprobieren. Durch den höheren Komfort und die bessere Wärmeisolation werden viele weitere Kurse und Tauchgänge anschließend deutlich entspannter und angenehmer. Für viele Taucher wird der Trockentauchanzug deshalb schnell zur bevorzugten Ausrüstung für weitere Spezialkurse und regelmäßige Tauchgänge.

Welche Kombination sinnvoll ist, hängt letztendlich immer davon ab, welche Ziele du beim Tauchen verfolgst und welche Bereiche des Tauchens dich langfristig besonders begeistern. Gerne beraten wir dich persönlich, welche Spezialkurse, Kurskombinationen oder Bundles am besten zu deinem aktuellen Ausbildungsstand und deinen zukünftigen Tauchzielen passen.
Muss ich die Spezialkurse direkt hintereinander absolvieren?
Nein. Uns ist wichtig, dass du dir zwischen den Kursen ausreichend Zeit nimmst, Erfahrung zu sammeln und unterschiedliche Situationen unter Wasser kennenzulernen. Viele Taucher absolvieren ihre Spezialkurse über einen längeren Zeitraum verteilt und sammeln dazwischen zusätzliche Erfahrung auf Reisen, im Urlaub oder einfach bei Spaßtauchgängen im Bodensee. Genau diese Kombination aus Ausbildung und echter Taucherfahrung sorgt langfristig für mehr Sicherheit und Routine unter Wasser.
Welche Vorteile bieten Kurs-Bundles und Vorteilspakete?
Mit unseren Kurs-Bundles und Vorteilspaketen lassen sich viele Spezialkurse sinnvoll kombinieren. Gleichzeitig profitierst du von attraktiven Preisvorteilen gegenüber den einzelnen Kursen. Dabei bleibt die Ausbildung weiterhin persönlich, individuell und praxisnah. Uns ist wichtig, dass du nicht einfach möglichst viele Kurse in kurzer Zeit absolvierst, sondern dich Schritt für Schritt sinnvoll weiterentwickelst.
Warum ist Tauchen im Bodensee eine gute Ausbildung?
Der Bodensee bietet realistische Bedingungen, unter denen Taucher besonders viel Erfahrung sammeln können. Unterschiedliche Sichtweiten, Kaltwasser, Navigation, Trockentauchanzug, Steilwände oder Wracks sorgen dafür, dass du nicht nur Tauchkurse absolvierst, sondern lernst, auch in anspruchsvolleren Situationen ruhig und sicher zu tauchen. Viele Taucher profitieren später weltweit von dieser Erfahrung.
Wann macht ein Trockentauchkurs Sinn?
Ein Trockentauchkurs macht immer dann Sinn, wenn du häufiger im Bodensee, in Kaltwasserregionen oder generell ganzjährig tauchen möchtest. Durch den Trockentauchanzug bleibst du deutlich wärmer und kannst entspannter und länger tauchen. Gleichzeitig eröffnet dir das Trockentauchen Zugang zu vielen spannenden Wintertauchplätzen und deutlich entspannteren Tieftauchgängen, die mit Nassanzug oder Halbtrockentauchanzug oft weniger angenehm wären.

Bei uns kannst du das Trockentauchen auch ganz unkompliziert mit einem Leihtrockentauchanzug ausprobieren und erste Erfahrungen sammeln. So musst du nicht direkt eine größere Anschaffung tätigen, sondern kannst dich zunächst selbst von den Vorteilen, dem Komfort und den Möglichkeiten des Trockentauchens überzeugen.
Wie komme ich vom Sporttaucher zum technischen Taucher?
Der Weg ins technische Tauchen beginnt meist mit soliden Grundlagen im Sporttauchen. Besonders wichtig sind eine sichere Tarierung, Orientierung, Ruhe unter Wasser und Erfahrung unter unterschiedlichen Bedingungen. Spezialkurse wie Enriched Air Nitrox, Tieftauchen, Trockentauchen, React Right und Stress & Rescue bilden häufig die ideale Grundlage für den späteren Einstieg in Extended-Range-Programme und damit auch das technische Tauchen.
Kann ich später noch vom Sporttaucher ins technische Tauchen oder Richtung SSI-Professional wechseln?
Ja. Viele Taucher entdecken mit wachsender Erfahrung neue Interessen und entwickeln sich dementsprechend weiter. Mit einer soliden Sporttauchausbildung, sicherer Tarierung und ausreichend Taucherfahrung ist der Einstieg ins technische Tauchen oder auch der Weg zum Tauchlehrer jederzeit möglich. Deshalb lassen sich viele Spezialisierungen und Weiterbildungsmöglichkeiten auch später noch sinnvoll miteinander kombinieren.
Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Ausbildung zum Tauchguide oder Tauchlehrer?
Der richtige Zeitpunkt ist dann erreicht, wenn du nicht nur selbst für dich oder mit deinen bekannten und eingespielten Tauchpartnern tauchen möchtest, sondern Freude daran hast, Verantwortung zu übernehmen, andere Taucher zu begleiten oder deine Begeisterung für das Tauchen weiterzugeben.

Wichtig sind dabei nicht nur die Anzahl deiner Tauchgänge und die empfohlenen Spezialkurse, sondern vor allem Erfahrung unter unterschiedlichen Bedingungen sowie die offene Einstellung, mit ganz unterschiedlichen Tauchern, Erfahrungsständen und Situationen sicher und entspannt umgehen zu können.
Kann ich Leihausrüstung für Kurse nutzen?
Ja, für Kurse und Ausbildungswege steht unsere hochwertige und kaltwassertaugliche Leihausrüstung zur Verfügung, vom klassischen Sporttauchen bis hin zu Trockentauchanzügen. Gerne kannst du bei uns auch das Trockentauchen mit einem Leihtrockentauchanzug unkompliziert ausprobieren und erste Erfahrungen sammeln. Im Sporttauchen stellen wir die hochwertige Leihausrüstung gerne auch für weiterführende Kurse bis hin zum Tauchguide oder Tauchlehrer zur Verfügung. Eine eigene Ausrüstung ist dort langfristig zwar sinnvoll, aber keine Voraussetzung. Auch technische Tauchausrüstung kannst du bei uns unverbindlich testen, beispielsweise Doppelgerät, Wing, Backplate, Harness, verschiedene Tec Konfigurationen oder Dekompressionsstages. Gerade am Anfang kann es sinnvoll sein, unterschiedliche Ausrüstung zunächst in der Praxis auszuprobieren, bevor du dich später für eine eigene Konfiguration entscheidest. Wenn du jedoch langfristig in das technische Tauchen einsteigen möchtest, ist eine eigene Ausrüstung besonders sinnvoll, um mit der eigenen Konfiguration vollständig vertraut zu sein und wichtige Handgriffe sicher zu beherrschen. Für Extended Range Kurse ist einge eigene technische Tauchausrüstun notwendig. Es empfieht sich ein Termin zum Testtauchen, dann weißt du, dass die Ausrüstung auch wirklch zu deinen Zielen passt.

SSI-Ausbildungswege im Sporttauchen

Der SSI Training Pathway zeigt dir die verschiedenen Ausbildungsstufen, Spezialkurse und Weiterbildungsmöglichkeiten vom Open Water Diver über Spezialkurse und Master Diver bis hin zum SSI Professional.

So erhältst du einen Überblick über die vielfältigen Spezialisierungen, Entwicklungsmöglichkeiten und Anerkennungsstufen, die dir SSI als Taucher bietet.

Vielleicht erkennst du dabei bereits die Richtung, die dich beim Tauchen langfristig besonders begeistert.

SSI-Ausbildungswege im technischen Tauchen

Für Taucher, die sich für tiefere Tauchgänge, längere Grundzeiten, Dekompressionstauchgänge sowie Wrack-, Höhlen- oder Minentauchen begeistern, bietet SSI mit dem Extended-Range-Programm einen eigenen Ausbildungsweg für das technische Tauchen. Dieser baut auf einer soliden Sporttauchausbildung auf und führt Schritt für Schritt vom ersten XR Kurs bis hin zu anspruchsvollen technischen Tauchgängen im Open Circuit oder Closed Circuit.

Egal, ob du einfach sicherer und entspannter tauchen, neue Tauchplätze entdecken oder dich bis zum technischen Taucher oder SSI Professional weiterentwickeln möchtest: Wir begleiten dich persönlich auf deinem Weg unter Wasser.

Ausbildungsorganisationen, Anerkennung und ISO-Standards im Tauchsport

Viele Taucher stellen sich früher oder später die gleiche Frage:
Muss ich bei einer Ausbildungsorganisation bleiben, oder kann ich auch wechseln?

Die kurze Antwort lautet: Du kannst in der Regel problemlos wechseln. Wenn du deinen Tauchschein zum Beispiel bei PADI, CMAS, i.a.c., SDI, dem VDST oder einer anderen anerkannten Ausbildungsorganisation gemacht hast, kannst du bei SSI weiterlernen. Genauso kannst du mit einem SSI-Brevet im Urlaub auch bei einer PADI-Tauchschule, einer CMAS-Basis oder einer anderen anerkannten Tauchbasis tauchen gehen. Das heißt konkret für dich:

Anerkennung

Verbandswechsel möglich
Du kannst mit vorhandenen Brevets bei SSI weitermachen.

Flexibilität

Kurse kombinieren
Auch Kurse aus Urlaub, Ausland oder anderen Verbänden zählen.

Nachweise

Dokumentation zählt

Brevets, Kursnachweise und Logbucheinträge sind wichtig.

Wichtig ist nicht nur, welcher Verband auf deinem Brevet steht. Entscheidend ist, welche Ausbildung du gemacht hast, welche Erfahrung du mitbringst, wie viele Tauchgänge du geloggt hast und ob dein Ausbildungsstand zum geplanten Tauchgang oder nächsten Kurs passt.

Welche Ausbildungsorganisation im Tauchsport ist die beste?

Die großen Ausbildungsorganisationen unterscheiden sich weniger stark, als viele am Anfang denken. Natürlich hat jeder Verband eigene Kursnamen, eigene Materialien, eigene Abläufe und eine eigene Ausbildungsphilosophie. Die grundlegenden Ausbildungsziele sind aber sehr ähnlich.

Die Unterschiede zeigen sich deshalb weniger in der Frage, ob man bei SSI, PADI, CMAS oder einer anderen anerkannten Organisation startet. Viel wichtiger ist, wie gut die Ausbildung umgesetzt wird, wie persönlich du betreut wirst, wie viel Zeit du wirklich im Wasser verbringst und ob du die Inhalte am Ende sicher verstanden hast.

Wir bilden nach SSI aus, weil uns das moderne Ausbildungssystem in der Praxis überzeugt. SSI bietet digitale Lernmaterialien, Videos, die MySSI-App, ein digitales Logbuch und eine übersichtliche Verwaltung deiner Brevets. Dadurch hast du deine Ausbildungsunterlagen, deinen digitalen Tauchschein und deine Tauchgänge jederzeit griffbereit. Auch Angebote wie die SSI Dive Log Challenge oder besondere Events wie die Dive Trophy zeigen, dass Tauchen nicht nur als Kurs, sondern als langfristige Entwicklung im Tauchsport verstanden wird.


Trotzdem gilt: Nicht die App, das Logo oder der Name des Verbandes machen am Ende den Unterschied, sondern die Qualität deiner konkreten Ausbildung. Entscheidend ist, wer dich ausbildet, wie sorgfältig mit dir geübt wird und ob du aus deinem Kurs wirklich etwas mitnimmst. Das gilt für den ersten Tauchschein genauso wie für weiterführende Kurse. Gute Ausbildung soll nicht nur zu einem Brevet führen, sondern dir echtes Verständnis, sichere Fertigkeiten und eine solide Grundlage für deinen weiteren Weg im Tauchen geben.

Wie vergleichbar sind die Ausbildungsstufen?

Ein Open Water Diver ist bei den großen Ausbildungsorganisationen grundsätzlich vergleichbar. Er entspricht der Stufe des autonomen Tauchers. Das bedeutet: Du bist dafür ausgebildet, mit einem ebenfalls zertifizierten Tauchpartner eigenständig zu tauchen.

Bei anderen Kursnamen muss man etwas genauer hinschauen. Ein Basic Diver, Scuba Diver oder Advanced Open Water Diver kann je nach Verband unterschiedlich aufgebaut sein. Manche Namen klingen ähnlich, bedeuten aber nicht immer exakt dasselbe.

Deshalb schauen wir bei einem Wechsel immer gemeinsam auf deine vorhandenen Brevets, deine geloggten Tauchgänge, deine Spezialkurse und deine tatsächliche Erfahrung. So finden wir heraus, wo du stehst und welcher nächste Schritt bei SSI sinnvoll ist.


Kurse unterschiedlicher Ausbildungsorganisationen sinnvoll nutzen

Du musst deinen gesamten Ausbildungsweg nicht zwingend bei einer einzigen Ausbildungsorganisation absolvieren. Viele Taucher sammeln ihre Erfahrung Schritt für Schritt bei verschiedenen Tauchschulen, Tauchbasen oder Verbänden. So kann es zum Beispiel sein, dass du deinen Open Water Diver bei SSI machst, später einen Trockentauchkurs bei PADI in Norwegen absolvierst, Nitrox im Urlaub bei CMAS lernst und danach bei SSI mit dem Advanced Open Water Diver oder Dive Guide weitermachst.

Wichtig ist, dass deine Ausbildung nachvollziehbar dokumentiert ist. Dazu gehören Brevets, Kursnachweise, Logbucheinträge oder andere offizielle Nachweise der jeweiligen Ausbildungsorganisation.

Viele bereits absolvierte Kurse und Ausbildungsstufen anerkannter Ausbildungsorganisationen können für deinen weiteren SSI-Ausbildungsweg berücksichtigt werden, unabhängig davon, bei welchem Verband oder in welchem Land du sie gemacht hast. Je nach Kurs, Nachweis und Ausbildungsziel können sie auch in der MySSI-App unter deinen Kursen dokumentiert werden und für SSI-Anerkennungsstufen relevant sein. So gehen deine bisherige Taucherfahrung und bereits absolvierte Kurse nicht verloren. Wir bauen sinnvoll auf dem auf, was du bereits gelernt hast, und zeigen dir, welcher nächste Schritt zu deinem Können, deinen Zielen und deinem bisherigen Ausbildungsweg passt.

Die ISO-Stufen im Tauchsport einfach erklärt

Die ISO-Standards kennen deutlich weniger Stufen, als viele Tauchverbände auf ihren Ausbildungswegen anbieten. Begriffe wie Advanced Open Water Diver, Rescue Diver oder Master Diver sind keine eigenen ISO‑Stufen, sondern Kursnamen oder Anerkennungsstufen einzelner Ausbildungsorganisationen.

Um die unterschiedlichen Brevets und Ausbildungswege besser einordnen zu können, hilft ein Blick auf die grundlegenden ISO-Stufen. Sie zeigen, welche Ausbildungsniveaus im Sporttauchen unterschieden werden, was du mit einer bestimmten Stufe praktisch darfst und welche Verantwortung damit verbunden ist. Dadurch wird auch verständlicher, warum viele Kurse verschiedener Verbände grundsätzlich vergleichbar sind.

Erstes Taucherlebnis unter direkter Betreuung

ISO 11121, Introductory Training Dive

Diese Stufe beschreibt ein erstes Taucherlebnis unter direkter Aufsicht. Typische Beispiele sind Schnuppertauchen, Discover Scuba Diving oder Basic Diver Programme. Du lernst dabei das Tauchen kennen, atmest zum ersten Mal unter Wasser und wirst die ganze Zeit eng betreut. Das ist noch kein vollständiger Tauchschein für eigenständiges Tauchen. Ein Schnuppertauchen findet in der Regel in geringer Tiefe statt, bei uns im Bodensee bis maximal 5 Meter. Ein Basic-Diver-Programm kann je nach Ausbildungsorganisation und Bedingungen bis etwa 12 Meter Tiefe führen.

Tauchen mit Begleitung durch einen Tauchguide oder Tauchlehrer

ISO 24801-1, Beaufsichtigter Taucher

Diese Stufe beschreibt Taucher, die bereits eine erste Ausbildung abgeschlossen haben, aber noch nicht eigenständig in einem normalen Buddyteam tauchen. Typische Beispiele sind Scuba-Diver-Programme als Vorstufe zum Open Water Diver.

Du darfst damit tauchen, aber nur in direkter Begleitung eines Tauchführers, Tauchguides oder Tauchlehrers. In der Praxis liegt die maximale Tiefe bei vielen Ausbildungsorganisationen bei etwa 12 Metern.

Diese Stufe kann sinnvoll sein, wenn du erst einmal einen kleineren Einstieg ins Tauchen machen möchtest, wenn deine Zeit begrenzt ist oder wenn noch nicht alle Inhalte und Übungen des vollständigen Open Water Divers abgeschlossen wurden.

Der Scuba Diver kann später jederzeit zum Open Water Diver erweitert werden. Du beginnst also nicht wieder von vorne, sondern baust auf dem auf, was du bereits gelernt hast.

Eigenständig tauchen mit einem Buddy

ISO 24801-2, Autonomer Taucher

Diese Stufe entspricht dem klassischen Open Water Diver. Du bist dafür ausgebildet, gemeinsam mit einem gleichwertig zertifizierten Tauchpartner eigenständig zu tauchen.

Je nach Ausbildungsorganisation liegt die empfohlene maximale Tiefe meist bei 18 bis 20 Metern. Mit dieser Stufe ist dein Tauchschein international anerkannt und öffnet dir den Weg zu vielen Tauchgebieten weltweit. Du kannst im Urlaub oder im heimischen See Taucherfahrung sammeln, an Tauchbasen einchecken, Leihausrüstung nutzen und Tauchgänge gemeinsam mit deinem Buddy-Team im Rahmen eurer Erfahrung eigenständig planen und durchführen.

Für viele Taucher ist der Open Water Diver deshalb das erste große Ziel in der Tauchausbildung: Du kannst weltweit mit einem zertifizierten Tauchpartner tauchen und bist nicht mehr auf Programme oder direkte Begleitung durch einen Tauchlehrer angewiesen. Wenn du danach mehr lernen möchtest, bauen auf dieser Grundlage viele Spezialkurseund weiterführende Ausbildungen auf.

Tauchgänge planen und andere Taucher führen

ISO 24801-3, Tauchführer

Diese Stufe beschreibt erfahrene Taucher, die Tauchgänge planen, organisieren und andere zertifizierte Taucher führen dürfen.

Je nach Ausbildungsorganisation heißen diese Stufen zum Beispiel Dive Guide, Dive Leader oder Divemaster. Hier geht es nicht mehr nur um das eigene Tauchen, sondern auch um Verantwortung für andere Taucher, Gruppenführung, Tauchplatzwahl, Briefing, Risikoeinschätzung und Organisation vor Ort.

Taucher ausbilden

ISO 24802-1 und ISO 24802-2, Tauchlehrer

Für Tauchlehrer gibt es eigene ISO-Standards. Sie beschreiben, welche Anforderungen ein Ausbilder erfüllen muss, um Taucher zu unterrichten und zu zertifizieren.

Vereinfacht gesagt beschreibt Level 1 eine assistierende Tauchlehrer-Stufe, vergleichbar mit einem Assistant Instructor. Level 2 beschreibt eine vollwertige Tauchlehrer-Stufe, vergleichbar mit einem Open Water Instructoroder Open Water Scuba Instructor.

Die genauen Bezeichnungen unterscheiden sich je nach Ausbildungsorganisation. Praktisch bedeutet es: Ab dieser Stufe geht es nicht mehr nur darum, selbst gut zu tauchen, sondern andere Taucher sicher, verständlich und verantwortungsvoll auszubilden.

Was bedeutet das für deinen Ausbildungsweg?

Du musst dich nicht zu Beginn deiner Tauchkarriere für immer auf einen Verband festlegen. Du kannst mit SSI starten, später bei einer anderen anerkannten Ausbildungsorganisation einen Kurs machen, im Urlaub mit einer anderen Tauchbasis tauchen oder mit einem Brevet eines anderen Verbandes bei SSI weitermachen.

Wichtig ist, dass deine Ausbildung nachvollziehbar dokumentiert ist. Dazu gehören Brevets, Kursnachweise, Logbucheinträge oder andere offizielle Nachweise der jeweiligen Ausbildungsorganisation. Viele bereits absolvierte Kurse und Ausbildungsstufen anerkannter Ausbildungsorganisationen können für deinen weiteren SSI-Ausbildungsweg berücksichtigt werden, unabhängig davon, bei welchem Verband oder in welchem Land du sie gemacht hast. Je nach Kurs, Nachweis und Ausbildungsziel können sie auch in der MySSI-App unter deinen Kursen dokumentiert werden und für SSI-Anerkennungsstufen relevant sein.

So gehen deine bisherige Taucherfahrung und bereits absolvierte Kurse nicht verloren. Sie können zum Beispiel für Anerkennungsstufen wie den Master Diver zählen oder als Voraussetzung für weiterführende Ausbildungen wie Dive Guide, Divemaster, technisches Tauchen oder die Tauchlehrerausbildung anerkannt werden, wenn sie inhaltlich gleichwertig zu den entsprechenden SSI-Kursen sind. Wenn du also etwa einen Rescue-Kurs, Nitrox, Tieftauchen oder einen anderen Kurs bei einer anerkannten Ausbildungsorganisation absolviert hast, musst du diesen nicht automatisch bei SSI wiederholen. Wir prüfen gemeinsam, welche Nachweise vorliegen und welche Kurse wir für deinen weiteren Weg bei SSI übernehmen können.



Die Äquivalenzlisten sind bei SSI transparent einsehbar. Du findest sie in der MySSI-App in den Training Standards für Recreational Scuba Diving. Im Anhang sind die Tabellen für Schülerprogramme und Professional-Programme aufgeführt. Dort kannst du nachvollziehen, wie Brevets und Ausbildungsstufen anderer anerkannter Tauchausbildungsorganisationen bei SSI eingeordnet werden. Wenn du bereits Tauchscheine, Kursnachweise oder andere Ausbildungsnachweise hast, bringe sie gerne zu deinem Kurs oder Tauchgang mit oder sende sie uns vorab zu. Als SSI-Training-Center prüfen wir deine Nachweise und tragen passende Kurse direkt in MySSI ein. So erscheinen sie in deinem Profil und können für deinen weiteren SSI-Ausbildungsweg berücksichtigt werden.